|
Streckenführung Fürstenberg/Havel - Templin:
Von der Basisstation Weidendamm (km 0) fahren Sie zunächst über
den Hegensteinbach und anschließend unter einer Straßenbrücke
hindurch in Richtung Rastplatz Ravensbrück (km 0,8). Von hier aus
besteht die Möglichkeit für einen Abstecher zur Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück.
Vorwiegend durch den Wald geht es weiter zum Rastplatz Himmelpfort
(km 5,5). Vielleicht tun Sie es jenem Zisterzienser-Mönch gleich,
der, als er den Ort erblickte, ausgerufen haben soll: Coeli Porta
Himmelpforte. Die Reste eines alten Klosters finden Sie heute
efeuumrankt in der Nähe der Schleuse vor.
Fünf Seen laden zum Baden, Angeln und Bootfahren ein. Unsere kleinen
Gäste interessiert vielleicht, daß der Weihnachtsmann im Ort
Himmelpfort sein Büro hat.
Der Rastplatz Piansee (km 6,3) lädt zum Verweilen ein. Vorbei am Rastplatz
Fischerei (km 9,3) führt das Gleis vorwiegend durch den Wald zum Rastplatz
Lychen
Somit haben Sie etwa die Hälfte der Draisinenstrecke zurückgelegt.
Lychen Stadt der Seen und Wälder, bietet neben dem
Wasser (Dampfer, Bootsausleihe, Yachthafen, Baden) einige Baudenkmäler
(Stadttore, Stadtmauer, eine Feldsteinkirche) u. a. m..
Zu Beginn der zweiten Etappe überqueren Sie eine Brücke mit
Sicht auf den Großen Lychensee (rechts) und den Stadtsee
mit Lychen (links). Am Rastplatz 6 (km 11,4) erreichen Sie nach nur 200m Fußweg das Strandbad.
Der Rastplatz Tangersdorf (km 16,3) liegt mitten im Wald. Von hier sind
es keine 1000 m zu Fuß bis Wuppgarten, wo Zens- und Platkowsee aufeinandertreffen.
Der Rastplatz AIt-Placht (km 20,6) ist Ausgangspunkt für einen
Abstecher zum Kirchlein im Grünen, ein Fachwerkbau um 1700 n. Chr.
(ca. 1000 m Fußweg). Am Rastplatz Neu-Placht (km 22,5) endet die Fahrt durch knapp 10 km Wald. Nur gut 500 m weiter kann es vorkommen, daß die Fahrt für einige Minuten unterbrochen wird, wenn Rindviecher über den "Kuhweg" getrieben werden. Nun bestimmen Felder und Brachland das Bild zu beiden Seiten des Gleises. Der freie Blick ermöglicht mit etwas Glück die Beobachtung von einheimischen Tieren. Bei km 26,8 wird eine Chaussee unterquert. An der Kanalbrücke (km 27,5) gelangen Sie über eine Treppe zum Wanderweg entlang des Templiner Kanals, der zu einem Spaziergang einlädt, bevor das Ende Ihrer Tour mit dem ganz besonderen Schienenfahrzeug naht. Bei km 28,0 erreichen Sie die Basisstation Templin.
Sollten Sie noch Zeit haben, so ist ein Besuch der Stadt empfehlenswert.
Eine Rarität ist die gut erhaltene Stadtmauer. Mit 1735 m Länge
wird die Stadt vollständig von ihr umgeben. In der Mauer sind 3 Tore,
die ein Museum, eine Ausstellung zu Großschutzgebieten und eine
Arbeitsstätte von Künstlern beherbergen. Ebenfalls sehenswert
sind die gotische Georgenkapelle (14. Jahrhundert, ältestes Gebäude
der Stadt), die Stadtkirche St. Maria Magdalena und das barocke Rathaus
(um 1751).
Die reizvolle Strecke kann selbstverständlich auch in umgekehrter
Richtung erschlossen werden. Und wer seine Tour in Templin beginnt, hat
vielleicht am Ende des Tages noch etwas Zeit für Fürstenberg/Havel. Blickfang ist die Stadtkirche aus gelbem Backstein mit 50 m hohem Turm (von 1848). Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Schloss (17411782), eine alte Burg und das Heimatmuseum.
WebSite als PDF
|