Nördlich von Berlin befinden Sie sich in einem Eldorado mit unzähligen Seen und Wäldern. Ein Gebiet,
das die besten Umweltwerte in Deutschland aufweist. Genau dort haben Sie die Möglichkeit das
Abenteuer "Draisine" zu erleben.

Hier können Sie täglich ab Templin und ab Fürstenberg starten. Wählen zwischen
der Tagestour ab Templin und den Halbtagestouren (Vormittag und Nachmittag) ab Fürstenberg. Die Draisinen fahren
bis zur Mittelstation Lychen und dann wieder zurück zum Ausgangsort. Weitere Informationen zu den Touren finden
Sie links unter dem Menüpunkt „Preise“.

An den Basisstationen bekommen Sie alle für die Fahrt notwendigen Unterlagen. Dort wird Ihnen auch die Funktionsweise
der Draisine erklärt und Sie erhalten Informationen über die Strecke.

Streckenführung Fürstenberg/Havel – Lychen – Fürstenberg/Havel

Von der Basisstation Weidendamm (km 0) fahren Sie zunächst über den Hegensteinbach und anschließend unter
einer Straßenbrücke hindurch in Richtung Rastplatz Ravensbrück (km 0,8). Von hier aus besteht die Möglichkeit
für einen Abstecher zur Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück.

Vorwiegend durch den Wald geht es weiter zum Rastplatz Himmelpfort (km 5,5). Vielleicht tun Sie es jenem Zisterzienser-Mönch
gleich, der, als er den Ort erblickte, ausgerufen haben soll: „Coeli Porta“ — Himmelpforte. Die Reste eines alten Klosters
finden Sie heute efeuumrankt in der Nähe der Schleuse vor.
Fünf Seen laden zum Baden, Angeln und Bootfahren ein. Unsere kleinen Gäste interessiert vielleicht, dass der Weihnachtsmann im
Ort Himmelpfort sein Büro hat.
Der Rastplatz Piansee (km 6,3) lädt zum Verweilen ein. Vorbei am Rastplatz Fischerei (km 9,3) führt das Gleis vorwiegend
durch den Wald zum Rastplatz Lychen

Lychen — Stadt der Seen und Wälder, bietet neben dem Wasser (Dampfer, Bootsausleihe, Yachthafen, Baden,
Floßfahrten) einige Baudenkmäler (Stadttore, Stadtmauer, eine Feldsteinkirche), zahlreiches Restaurants u. a. m..
In Richtung Hohenlychen überqueren Sie eine Brücke mit Sicht auf den Großen Lychensee (rechts) und den Stadtsee mit Lychen (links).
Am Rastplatz 6 (km 11,4) erreichen Sie nach nur 200m Fußweg das Strandbad.

Die Streckenlänge beträgt hin & zurück ca. 25 Kilometer.

Wer in Fürstenberg/Havel noch etwas unternehmen möchte, wird im Stadtzentrum fündig. Blickfang ist die
Stadtkirche aus gelbem Backstein mit 50 m hohem Turm (von 1848). Weitere Sehenswürdigkeiten sind das
Schloss (1741—1782), eine alte Burg und das Heimatmuseum. Zahlreiche Wassersportaktivitäten und
Restaurants laden den Besucher ein. Gern geben wir Ihnen weitere Ausflugstipps.

Streckenführung Templin – Lychen – Templin

Los geht es an der Basisstation am km 28 in Templin. An der Kanalbrücke (km 27,5) gelangen Sie über eine Treppe zum
Wanderweg entlang des Templiner Kanals, der auf der Rückfahrt zu einem Spaziergang einlädt. Bei km 26,8 wird eine
Chaussee unterquert. Bei der Weiterfahrt bestimmen Felder und Wiesen das Bild zu beiden Seiten des Gleises. Der freie Blick ermöglicht
mit etwas Glück die Beobachtung von einheimischen Tieren. Nur gut 500 m weiter kann es vorkommen, dass die Fahrt für einige Minuten
unterbrochen wird, wenn Rindviecher über den "Kuhweg" getrieben werden. Am Rastplatz Neu-Placht (km 22,5) lohnt sich eine
Rast am Imbiss „Draisinen Oase“. Bei größeren Gruppen oder Sonderwünschen empfiehlt sich die gastronomische
Reservierung bei Familie Noetzel unter Telefon 03987/53835. Gut gestärkt geht die Fahrt weiter durch den Wald. Der Rastplatz Alt-Placht
(km 20,6) ist Ausgangspunkt für einen Abstecher zum Kirchlein im Grünen, ein Fachwerkbau um 1.700 n. Chr. (ca. 1.000 m Fußweg).
Der Rastplatz Tangersdorf (km 16,3) liegt mitten im Wald. Von hier sind es keine 1.000 m zu Fuß bis Wuppgarten, wo Zens- und Platkowsee
aufeinandertreffen. Als nächstes erreichen Sie die Mittelstation Lychen — Stadt der Seen und Wälder,
bietet neben dem Wasser (Dampfer, Bootsausleihe, Yachthafen, Baden, Floßfahrten) einige Baudenkmäler
(Stadttore, Stadtmauer, eine Feldsteinkirche), zahlreiches Restaurants u. a. m.

Die Streckenlänge beträgt hin & zurück ca. 34 Kilometer.

Sollten Sie nach Ihrer Rückkehr in Templin noch Zeit haben, so ist ein Besuch der Stadt empfehlenswert. Eine Rarität ist die
gut erhaltene Stadtmauer. Mit 1735 m Länge wird die Stadt vollständig von ihr umgeben. In der Mauer sind 3 Tore, die ein Museum,
eine Ausstellung zu Großschutzgebieten und eine Arbeitsstätte von Künstlern beherbergen. Ebenfalls sehenswert sind die
gotische Georgenkapelle (14. Jahrhundert, ältestes Gebäude der Stadt), die Stadtkirche St. Maria Magdalena und das barocke
Rathaus (um 1751). Auch ein Besuch der Natur Therme Templin zur wohltuenden Entspannung ist empfehlenswert.